23. April 2013

klitzekleiner Travelguide {Rom}

 
 Can you fall in Love with Rome in just one single day?

Ich stelle fest: YES, YOU CAN :) Rom hat mich schon im Anflug auf den Flughafen Fiumicino fasziniert. Der Blick über das weite grüne Land, die Aussicht aufs Meer ...meraviglioso!

Rom kannte ich bisher nur von einer Rundreise durch Italien mit meinen Eltern. Damals war die Stadt für mich nur voller alter Steine, an jeder Ecke und in jedem Winkel Smarts oder Vespas,  und es war unendlich heiss.

Aber gut für uns Kinder, Eis wurde zur Hauptmahlzeit :)

Heute - 10 Jahre später - möchte ich euch einen kleinen Ratschlag geben wie ihr es schaffen könnt in nur wenigen Tagen, zum Beispiel auch übers Wochenende, eine Menge von Rom zu sehen.


Meinen Tipp habe ich einer unerwarteten Begegnung mit einem echten Römer ;) während einer Flugreise nach München zu verdanken.

Besagter Römer, der zur Hälfte auch Deutscher ist, macht nämlich Touren durch seine Stadt auf dem Segway.
Perfekt für eine Stadt, die 1285km² gross ist und vorallem auf sieben Hügeln gebaut ist, die man ja zwangsläufig alle per Fuss besteigen müsste, wenn man alles sehen möchte.

Ich stand davor noch nie auf einem Segway und war auch leicht skeptisch um ehrlich zu sein - ABER es ist so einfach und macht verdammt viel Spaß! Nach 5 Minuten möchte man nie mehr zu Fuß gehen (wen es interessiert, ein Segway kostet übrigens 8000€ ;-) )


Eine Tour bei Rex-Tours dauert ungefähr 3,5 Stunden und kostet 79€. Jeden Cent wert wie ich finde. Gerade wenn man erst angekommen ist und sich einen Überblick verschaffen möchte. Man lernt sehr viele interessante Dinge über die Stadt und wenn einem eine Piazza besonders gefallen hat, kann man ja einfach am Tag darauf nochmal vorbeischauen.
...übrigens, besonders gut fand ich die Ancient Rome Tour - man sieht sehr viele bekannte Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Forum Romanum und das Colloseum und man hat besonders viele lange Strecken zum Cruisen mit dem Segway.

Nach einer solch anstrengenden Tour empfehle ich wärmstens einen 'aperitivo' am Piazza Farnese, im Café Farnese einzunehmen (das Café hat leider keine Internetseite, aber ist auf dem Platz eigentlich nicht zu verfehlen).
Für mich gibt es einfach nichts schöneres als an einem lauen Frühlingsabend draussen zu sitzen, bei einem kühlen Gläschen Wein, den Tag Revue passieren zu lassen und dabei Menschen zu beobachten.

Mein Fazit: Ich komme wieder - ganz bald, sagt auch die Legende, denn ich habe ja eine Münze in den Trevi-Brunnen geworfen! .. :)

Schönen sonnigen Dienstag euch allen!

22. April 2013

Last weeks on instagram

Von links nach rechts, von oben nach unten
1) In Venedig- hinter mir der Canale Grande
2) Das wunderschöne Burano 
3) Der Sonne hinterher
4) lila-rosa Blümchen
5) Sushi essen (ich hab dort allerdings was anderes gegessen- ich hasse Fisch und alles was aus dem Wasser kommt)
6) An einem lauen Frühlingsabend auf dem Balkon mit einem Glas Wein
7) Schöne Lichter, die sich in den nassen Straßen spiegeln
8) Die ersten Erdbeeren!
9) Ein leckeres Eis im Park genießen

20. April 2013

Travelguide {Venedig}

Wenn man an Venedig denkt, dann denkt man an warme Sommernächte in denen man die romantischen Kanäle in einer Gondel entlang fährt. Der Gondoliere in seinem gestreiften Matrosen-T-Shirt singt dabei "O sole mio" und die kleinen Laternen am Ufer beleuchten die Nacht mit schummrigen, Herzenerwärmendem Licht.


Doch Venedig ist nicht nur das. Für mich war es schon das 3. Mal- als Kind war ich schonmal zur Faschingszeit dort- aber ich kann mich nur daran erinnern, dass ich mit großen Augen auf dem Markusplatz zwischen all den venezianisch verkleideten bunt-glitzernden Maskenmenschen stand und unbedingt auch so eine tolle Verkleidung wollte. Das zweite Mal war ich dann dort mit 12 Jahren bei der Durchreise mit meinen Eltern, nur für einen Tag. Wir sind durch kleine Gässchen gelaufen, an der Rialtobrücke und dem Dogenpalast vorbei und haben Abends an einem Kanälchen bei romantischem Kerzenlicht abendgegessen. An mehr kann ich mich nicht erinnern... Von daher war es jetzt das erste Mal, dass ich Venedig wirklich kennenlernte.
Doch was gibt es dort eigentlich zu sehen? Oder was ist dort eigentlich sehenswert?

Venedig besteht aus 6 sogenannten Sestieri, von denen jeweils 3 links und drei rechts des Canale Grande liegen. Auf der nördlichen Seite liegen San Marco, Cannaregio und Castello- eher südlich liegen San Polo, Dorsoduro und Santa Croce (mit Guidecca). Wir sind in den 4 Tagen die wir dort waren so viel rumgekommen, dass wir nahezu jedes Viertel gesehen haben. Sie schauen alle schon sehr ähnlich aus- immer wieder trifft man auf Masken- und Muranoglasgeschäfte- überall Brückchen und Kanäle.


Am Besten hat mir Dorsoduro gefallen. Es ist das Studentenviertel, in dem sich auch das Guggenheimmuseum befindet. Wir sind dort am südlichen Ufer die Zattere entlanggelaufen. Hier gibt es nicht ganz so viele Touristen wie in San Marco (wo sich der Dogenpalast und die Seufzer-Brücke befinden). Man läuft praktisch direkt am Meer entlang & immer wieder kommt man an leckeren Eisdielen und schönen Restaurants vorbei. Wir saßen auf einer Bank am Ufer und schleckten unser leckeres italienisches Himbeer-Vanille Eis in der Sonne. Wunderschön! Was man in Dorsoduro auch auf keinen Fall missen sollte, ist den Campo Santa Margherita. Auf diesem Platz gibt es viele nette Cafés und Restaurants, die nicht primär auf Touristen ausgerichtet sind. Dort kann man gemütlich eine Pause machen und einen Cappuccino für 2,50€ trinken. Und auch Abends spielt sich hier das Leben ab. Von den Unis her strömen die Studenten auf den Platz und trinken Aperol Spritz im "Il Caffè", oder einen Ombre (ca 0,25 l Weiß- oder Rotwein für meistens so um die 1€) in einer der anderen Bars.  Direkt gegenüber des "Il Caffè's" ist ein super leckeres Restaurant- links neben der Osteria Do Torri- leider weiß ich nicht mehr wie es hieß, aber ich habe dort die leckerste Pizza meines Lebens gegessen und das für nur 8€!


Gewohnt haben wir in Cannaregio, dem Judenviertel Venedigs, im "Hotel alle Guglie". Das Hotel war total schön! Preislich noch eher eines der billigeren Hotels Venedigs- jedoch trotzdem nicht ganz billig (wir zahlten 90€ die Nacht mit Frühstück). Aber es ist ja bekannt, dass Venedig teuer ist! Die Zimmer waren total schnuckelig- mit alten Tapeten und goldumrandeten Spiegeln- das Bad top renoviert und alles sauber. Es gibt auch einen Frühstücksraum, im gleichen Stil- es gab leckeres, für italienische Verhältnisse reichliches, kontinentales Frühstück. Die Rialtobrücke, der Dogenpalast und die Seufzerbrücke sind alle zu Fuß zu erreichen. Schön finde ich auch, dass das Hotel nicht im touristischen Viertel liegt und man in Cannaregio für Verhältnismäßig wenig Geld essen gehen kann.
Da Venedig sehr teuer ist, ist es eigentlich am Besten wenn ihr in einem Hostel oder in einem Apartment mit Küche wohnt und euch selbst verpflegen könnt. Da spart man dann einiges an Geld! Wenn ihr aber doch mal essen gehen wollt, solltet ihr das in Castello, Dorsoduro oder Cannaregio tun- so weit vom Markusplatz entfernt wie möglich! Dann zahlt ihr statt den 20€ für eine Pizza, nur 8€! Wir haben z.B. auch mal nur Brot und Aufstrich im Supermarkt gekauft.


Wo wir nun schon beim einkaufen sind. Shoppen in Venedig. Zu einer Shoppingmetropole würde ich Venedig auf keinen Fall zählen. Wer Masken und Muranoglas mag, der ist hier gut bedient- aber ansonsten findet man hier viele Touristenshops, am Campo San Luca gibt es einen H&M und hier und da, neben sehr teueren Geschäften, vereinzelt Klamotten-, Schuh-, oder Schmuckläden (meist mit Schmuck aus Muranoglas). Am besten geht man dann in die Nähe der Rialtobrücke und flaniert dort  durch die Gässchen. Hier gibt es die meisten "coolen" und nicht so teueren Läden. Wer wirklich mal einen totalen "Ich-muss-jetzt-shoppen-Drang" hat, der könnte es vielleicht in Mestre, auf dem Festland vor Venedig probieren- oder sich eben mit der kleinen Auswahl zufrieden geben.
Wir waren auch am Markusplatz mit dem Dogenpalast, der Rialto- und der Seufzerbrücke, die allesamt auch wirklich sehenswert sind. Von Innen habe ich den Dogenpalast allerdings leider nicht gesehen. Und das mit dem Gondelfahren in Venedig ist auch so ne Sache. Ich sag nur teuer und Stau! Man zahlt 80€ für eine halbe Stunde- und man steht im Gondelstau! Also romantisch finde ich das nicht, wenn man mit einer Schneckengeschwindigkeit neben anderen Pärchen fährt und dann vielleicht grad mal 100 Meter weit kommt! Da kauft man sich doch lieber ein 36-Stunden Ticket für das "Vaporetto", den Wasserbussen Venedigs, das im Gegensatz zu der Gondelfahrt nur schlappe 25€  kostet!


Mit dem Vaporetto, das hauptsächlich auf dem Canale Grande verkehrt, kommt man dann sogar zu den benachbarten Inseln Venedigs, wie z.B. Murano oder Burano. Murano- da denkt man zuerst an das Muranoglas- und ja hier kommt das berühmte Glas her! Murano besteht wahrscheinlich zu 80% aus Glasgeschäften. Also wer Muranoglas liebt der sollte hier herkommen. Man kann z.B. auch in einigen Hinterhöfen den Glasbläsern beim Herstellen eines neuen kleinen Kunstwerkes zusehen oder das Glasmuseum besuchen. Bei unserem Besuch hat es leider den ganzen Tag geregnet und wir waren froh immer wieder in kleinen Cafés in Venedig, oder dann eben auch auf Murano oder Burano, Pause zu machen.
Und was war mein persönliches Highlight auf unserem Venedigtrip? Eindeutig- Burano. Burano ist ein kleines Fischerdörfchen, das mit dem Vaporetto etwa eine Dreiviertel Stunde von Venedig entfernt ist und eine Regenbogenfarbeninsel ist. Jedes Haus hat hier eine andere Farbe. Ich dachte Anfangs, es wäre nur diese eine Straße, die man auf den Fotos immer sieht- aber nein- alles ist bunt! So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen und ich frage mich eigentlich immer noch, warum es nur dort so bunte Häuser gibt und nicht überall auf der Welt. Es macht einen richtig glücklich, einfach nur die bunten Häuser, die sich so schön im Kanal spiegeln anzusehen. Wahnsinn! Wenn ihr dort seid, dann lauft dort einfach ein bisschen herum und freut euch und macht 1000 Bilder von jedem Haus, weil alles so schön ist! Ich habe dort allerdings nur etwa 3 Restaurants gesehen- also die Insel ist schon wirklich klein- und mehr als über die schönen Wassersträßchen staunen kann man dort leider nicht.

Fazit: Venedig ist eine tolle Stadt, in der es durchaus viele romantische Orte gibt, die aber leider sehr teuer & auf Touristen ausgerichtet ist. Ich finde auch 3 Tage Venedig reichen, um die Stadt und die kleinen Nachbarinselchen zu sehen. Vom zeitlichen her, finde ich es gut im Frühling dort hinzureisen, da zum einen die Preise noch nicht allzu hoch sind, und zum anderen die Kanäle nicht stinken (was im Sommer ja leider ein Problem darstellt).

So, das wars jetzt. Bald folgen noch travelguides über Rom und wahrscheinlich auch über Singapur!


9. April 2013

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Hey, nun bin ich wieder zurück aus Venedig und habe sooo viele Bilder gemacht! Die muss ich jetzt leider erstmal aussortieren- es dauert also noch ein wenig bis ihr einen Teil davon seht! Es war eine wunderschöne Woche mit Pizza, Pasta und Amore! Ich habe vor, euch einen kleinen travelguide für Venedig zu schreiben, damit ihr wisst was ihr in diesem Lagunenstädtchen alles sehenswert ist. Und ein neues Cupcakerezept gibt es auch bald!
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