28. September 2013

Plum cake and crispy Almonds

Vor ein paar Tagen hatte meine Mama Geburtstag, die sich dieses Jahr einen Kuchen mit Zwetschgen von Omas Baum, ohne Zucker und am besten nach den Regeln der Trennkost gewünscht hat. Uff!
Nach langer Suche habe ich dieses Rezept im Buch "Backen mit Trennkost" von Josef Rönner gefunden. Ich gebe zu ich war extrem skeptisch - und wurde dann positiv vom wirklich leckeren Geschmack überrascht!

Zutaten für den Hefeteig
200g Vollkornmehl
200g Weizenmehl Typ 405
80g weiche Butter
30g frische Hefe
70g Honig
2 Eigelbe
1 Prise Meersalz
abgeriebene Schale einer unbeh. Zitrone
150ml Sahne-Wasser-Gemisch

Für den Belag
2 kg Zwetschgen
50g Marzipan
100g gemahlene Mandeln
1/2 TL Zimt
flüssiger Honig


Los geht's: Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde hineindrücken, Hefe hineinbröckeln und mit etwas lauwarmen Sahne-Wasser-Gemisch einen Ansatz bereiten. 15 Minuten gehen lassen. Die übrigen Zutaten an den Rand der Schüssel hinzugeben und mit dem Rest Sahne-Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Auf bemehlter Arbeitsplatte zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben und nochmals 15 Minuten gehen lassen.
Den Teig kurz durchkneten, ein Rechteck formen, gleichmäßig ausrollen und auf einem gefetteten Backblech verteilen.
Aus Marzipan, Mandeln und Zimt eine strechfähige Masse bereiten und auf dem ausgerollten Teig verteilen. Die Zwetschgen säubern, trocknen, entsteinen und den Teig damit dicht belegen.
Bei 190-200 Grad 30-35 Minuten backen. Wenn nötig die Backtemperatur nach 20 Minuten auf 180 Grad zurückstellen. Nach dem Backen etwas Johannisbeergelee erwärmen und die Zwetschgen damit bepinseln. Zum Schluss noch eine große handvoll Mandelblätter anrösten und auf dem Blechkuchen verteilen.





26. September 2013

Borough Market {London}



Der Borough Market in London ist ein Markt auf dem man kulinarische Leckereien findet- perfekt wenn man bei einem London Aufenthalt etwas sparen aber trotzdem gut Essen will. Hier gibt es neben Falafel, Curryreis und Salat auch süßes Gebäck, leckere Fruchtshakes und vieles mehr.
Der Markt ist größtenteils überdacht, sodass auch bei schlechtem Wetter nichts gegen einen Besuch spricht. Geöffnet hat er meistens von 10-17 Uhr, näheres erfahrt ihr auf der Homepage. Ich finde die Atmosphäre hier ist wunderschön, es ist richtig gemütlich! Auch viele Londoner kommen in ihrer Mittagspause für einen kleinen Snack hier her. Ob Banker im Schickimicki Anzug, Familien mit ihren Kindern, die Skater von nebenan oder Hipsterprinzessinen- hier trifft man auf fast jeden von ihnen. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt gibt es auch einige Sitzmöglichkeiten, was nach einer Stadtbesichtigung eine Wohltat für die platt gelaufenen Füße ist! Ein Gitarrenspieler sorgte für musikalische Unterhaltung während dem essen und der Blick fiel nach oben auf "The Shard" (ein relativ neuer Wolkenkratzer inspiriert durch die Segel von Schiffen), der in unmittelbarer Nähe zum Borough Market steht. Toller Blick, gemütliches Ambiente, leckeres Essen, untermalt mit Musik- Hier kann man es aushalten!








22. September 2013

{London} is always a good Idea


Hallo ihr Lieben! Ich bin vor ein paar Tagen spontan mit ein paar Freunden nach London geflogen! Ich musste einfach zuschlagen, ich hab sage und schreibe 35 Euro für den Hin- und Rückflug gezahlt! Einfach super :-)
Ich war vorher schon öfter mal in London gewesen, das letzte mal mit einer guten Freundin vor drei Jahren an Silvester. London ist eine der wenigen Städte, die man öfter besuchen kann. Es ist eine aufregende multikulturelle "never sleeping city". Für mich ist London wie Klein-New York: hier gibt es auch einen coolen Stadtteil der Soho heißt, hier gibt es so viele Menschen mit verschiedenen Kulturellen Hintergründen, Cupcake shops, Pret à Manger mit leckerem Porridge, viele Shoppingstraßen mit Forever 21, Urban Outfitters, Victorias Secret oder Topshop, die etwas anderen Tatütata-Sounds von vorbeifahrenden Krankenwagen, in der Tube sitzen (Mind the Gap!), die Sprache, nette Pubs... Ich liebe London!

Da ich ja wegen meiner geplanten Australienreise Geld sparen muss, haben wir uns für ein Hostel "Clink78" am Kings Cross entschieden. Wir schliefen in einem 10-Betten Zimmer, zahlten dafür zwanzig Euro die Nacht. Das Hostel ist von der Lage her eigentlich ganz gut, die Kings Cross Station ist ca. zehn Gehminuten entfernt. Dennoch glaube ich, dass es besser gelegene Hostels in London gibt. Unser Zimmer war etwas Dunkel, es lag im Kellergeschoss und und hatte nur Fenster, die sehr wenig Licht durchließen. Zum schlafen hat das aber allemal gereicht- wozu sollte man denn beim schlafen Licht brauchen ;-) Gemeinschaftsdusche und Toiletten waren auch okay- das wichtigste: sie waren sauber! Im Preis war Frühstück inbegriffen- es gab verschiedene Müsli/Cornflakes, Toasts sowie Kaffee und Co. Der Frühstückssaal war sehr schön eingerichtet und echt gemütlich. Das Hostelpersonal war sehr hilfsbereit und die Rezeption ist 24/7 verfügbar. Sie gaben uns auch den Tipp wie wir am schnellsten und einfachsten nachts zum Flughafen zurück kommen (der Ryanairflug zurück ging um 8 Uhr morgens). War wirklich nicht sehr kompliziert, da auch unter der Woche Nachtbusse in London fahren.

Vom Flughafen in Stansted aus hat man mehrere Möglichkeiten in die Stadt zu kommen. Zum einen gibt es da den Zug oder ein Taxi- der schnellste aber teuerste Weg nach London. Wir haben uns für Busfahren entschieden- hier gibt es Busse wie die von easybus (kann man glaub ich nur online buchen), Terravision, oder auch einfach die öffentlichen Busse, die denke ich auch die billigsten sind. Für etwa 10 Euro waren wir dann mit dem A9er Bus in eineinhalb Sunden in London. Er hält z.B. an der Liverpool Street, von der aus man mit der U-bahn oder mit Nachtbussen weiter kommt.
Wir hatten ungefähr eineinhalb Tage Zeit in London. Wir haben den Big Ben, Westminster & das London Eye gesehen und sind bei Sonnenuntergang und wunderschönem Licht das Themseufer bis zur Millenium Bridge entlang gelaufen. Gut gegessen haben wir in Chinatown. All-you-can-eat mit einer sehr großen Auswahl für 10 Pfund! Delicious! Übrigens ist ein Besuch von Chinatown am Abend sehr zu empfehlen, denn die Straßen sind mit wunderschönen leuchtenden Lampions geschmückt- ein ganz besonderes Flair.

Was ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte, war das Natural History Museum.   Ich war bereits in NY und Washington in einem gewesen und war begeistert! Auch dieses Mal war das Museum mit den Dinosaurierskeletten und vielem mehr einen Besuch wert. Hier kann man auch mit einer Rolltreppe  in den Ursprung der Erde fahren- echt sehr toll gemacht! Mein Favorit von den dreien bleibt aber das Museum in Washington, da einem dort alles praktischer gezeigt wurde, man vieles anfassen konnte und einem Wissenschaftler zur Seite standen.

Shoppen in der Oxford Street kam leider ein wenig zu kurz- aber für einen Stopp im Victoria's Secret und Forever21 hat die Zeit gereicht. Den Borough Market und Camden Market haben wir auch besucht. Hier kann man gut und günstig schlemmen was das Herz begehrt! Perfekt für eine kleine Mittagspause! Etwas abseits des Tourismus ist der Stadtteil Soho, in dem es viele kleine Läden von Jungdesignern, sowie Cupcake Shops (Hummingbird Bakery oder Candy Cakes) und vieles mehr gibt.
Im Großen und Ganzen hatte ich einen tollen 2 Tages Trip! Kann ich nur weiter empfehlen- vor Allem bei dem Preis...;-) 



19. September 2013

Burano {Italien}

Dieses Mal geht es um Burano. Kennt ihr nicht? Diese kleine Insel findet man direkt neben Venedig, etwa eine Dreiviertel Stunde Bootsfahrt entfernt. Ich habe bereits in meinem Venedig Travelguide kurz darüber berichtet! Burano ist einfach der Wahnsinn. Burano ist wunderschön bunt, jedes Haus leuchtet in einer anderen Farbe und die kleinen Fischerboote verzaubern die Insel in ein idyllisches Fischerdörfchen. Ich muss sagen ich finde Burano fast sehenswerter als Venedig- zwar gibt es hier so gut wie nichts (naja, ein paar Läden, wenige Restaurants und vielleicht zwei Hotels), aber mehr als den Augenorgasmus braucht man hier auch nicht ;-)
Das ist hier nur eine kleine Auswahl meiner Fotos. Ihr wollt gar nicht wissen wie viele Fotos ich hier geschossen habe! Da schaut sogar der Putzeimer und Müllsack vor einer Hauswand aus wie ein gewolltes Stillleben moderner Kunst. Burano gehört eindeutig zu einem Ort den man im Leben einmal gesehen haben muss! Lasst euch einfach von den Bildern überzeugen.
Einen guten Wochenstart wünsche ich euch!






13. September 2013

The next big journey ✈



Bald ist es soweit! Zusammen mit meinem Freund fliege ich nach Australien und wir werden dort voraussichtlich ein Jahr lang leben und reisen. Eine Rucksackreise durch Australien! Geplant ist vorerst ein Zwischenstopp in Dubai- dann weiter über Sydney, Alice Springs und schließlich Perth, von wo aus wir dann mit dem Auto Australien erkunden werden. Finanzieren tun wir uns das ganze mittels ein paar Jobs dort (ich hoffe eine Stelle als Krankenschwester zu bekommen)- kurz gesagt wir machen dort "Work and Travel". Ich will dort auch möglichst viel sehen und erleben. Ich finde man sollte einfach alles mal ausprobiert haben! Ich liebe neue Erfahrungen!




☞ Tauchen
☞ Surfen
☞ aus einem Flugzeug springen
☞ mit Walhaien und Delfinen schwimmen
☞ in einem Swag im Outback unter Sternenhimmel schlafen
☞ bei der Weinernte in Margaret River helfen und die bunten Wildflowerfields (2500 Arten)
☞ in das Fürstentum"River Hut"einreisen
☞ im Pink Lake schwimmen
☞ die blühenden Jacaranda Trees in Syndey
☞ den Wald auf einem gekenterten Schiff in der Homebush Bay
☞ Weihnachten am Strand und einen Sandmann bauen

Die letzten 3 Monate waren bei mir ziemlich stressig, weil ich meine Examensprüfungen hatte und dadurch sehr viel lernen musste. Tut mir Leid für die Postflaute! Doch genau heute kann ich endlich stolz mein Zeugnis in der Hand halten und mich jetzt wieder mehr den Reisevorbereitungen widmen. Endlich wieder frei! Bestandeeeen!:-)
Kurz zu meiner Ausbildung: Krankenschwester (oder wie es mittlerweile heißt: Gesundheits- und Krankenpflegerin) zu werden ist gar nicht so einfach! Man muss schon wirklich sehr viel wissen, wie z.B. lateinische Fachbegriffe für alle möglichen Organe und Krankheiten, Symptome, Diagnostik und Therapie... ich muss sagen am Anfang habe ich mir das nicht so komplex vorgestellt (obwohl ich ein gutes Abitur habe). Nunja- jetzt habe ich alles hinter mir, Australien kann kommen!
Jetzt wird heute erstmal noch gefeiert!
Bis bald,

6. September 2013

Fotogeschichten

 
Zeit für einen Gastbeitrag. Falls ihr euch erinnern könnt, vor einiger Zeit machten Nadja und Eva eine Blogvorstellung meines Blogs 'Christopher at the Zoo', für alle andern: Mein Name ist Christopher, ich bin 22 Jahre alt und studiere an der Uni. Daneben erkunde ich gern ferne Länder und halte die besonderen Momente mit meiner Kamera fest. 
Nun darf ich euch die Kolumne Fotogeschichten vorstellen, in der ich in loser, unregelmäßiger Folge Geschichtchen zu einem bestimmten Foto erzähle. Ich hoffe ich kann euch ein paar "behind the scenes" Einblicke geben und euch Dinge zeigen, die man so normal nicht sieht. Seid gespannt. Noch ein paar technische Infos, bevors losgeht: Die Kamera, die ich verwende ist eine EOS 450D mit einem Tamron SP 17-50mm F/2.8 Objektiv, dazu noch ein Hama UV-Filter. Zusätzliche Ausrüstung verwende ich nicht, da mir das zu unpraktisch ist, so viel mit rumschleppen zu müssen ;-)

Jetzt also das erste Foto, Singapur! 
Ich kann wirklich sagen, ich habe mich in Singapur verliebt. Die Stadt ist etwas ganz Besonderes. Nach dem ich bereits einige Zeit hier verbracht habe, möchte ich auf jeden Fall wiederkommen und länger bleiben. In dieser Stadt treffen hauptsächlich 3 Gruppen unterschiedlicher Herkunft auf einander. Den größten Anteil machen Chinesen aus, dann kommen Malayen und Indonesier. Aber auch Inder und viele andere Kulturräume sind hier vertreten und leben friedlich mit einander. Da all diese Kulturen den gleichen Stellenwert genießen, gibt es neben buddhistischen und islamischen Feiertagen auch Weihnachten und Nikolaus :-)
Es wird wohl nicht nur bei diesen einen Beitrag zu Singapur bleiben. Aber als erstes möchte ich euch das für viele bekannteste oder markanteste Bauwerk der Stadt vorstellen. Das Marina Bay Sands. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Hotel, das zufälligerweise einen Infinity Pool auf knapp 200 Meter Höhe zu bieten hat, sondern hier befindet sich auch ein Kasino im Stile Las Vegas' und eine große Shoppingmall (Generell gibt es in Singapur so gut wie an jeder U-Bahn Station eine Shoppingmall. Singapurer lieben es shoppen zu gehen.)
Da man nur als Hotelgast Zugang zum Pool hat, lohnt es sich auf jeden Fall, einmal für eine Nacht ein Zimmer dort zu buchen. Ich hatte mir damals mit ein paar Freunden den Preis geteilt, und dann den ganzen Tag dort oben verbracht. Aber auch mit der Freundin kann man dort eine romantische Zeit genießen. Auf dem Foto sieht man die Aussicht von den Liegestühlen aus. Der Service hier ist super. Neben kostenlosen Getränken, bekommt man auch vorgewärmte Riesenhandtücher zur Verfügung gestellt. Auf der Rückseite, also zum Meer hinaus, gibt es auch Whirlpools ;-). Angst haben, runterzufallen, braucht man hier nicht. Die Poolkante ist nicht die letzte bevor es 200 Meter in die Tiefe geht. Und auch die Bademeister, 3 an der Zahl machen einen prima Job. Wozu sie aber eine Schwimmhilfe à la Baywatch bei einem 1,10m tiefen Becken benötigen wird mir nicht ersichtlich, aber professionell sieht es allemal aus. Ein weiter kleiner schöner Nebeneffekt ist, dass auch die Zimmer eine grandiose Aussicht auf die Skyline bieten. Und wenn um 22 Uhr der Pool zumacht, kann die Party auf dem Zimmer weitergehen :-)

Bis zum nächsten mal.

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