18. Januar 2014

Auf der Suche nach der perfekten Welle {Margaret River}


Ich befinde mich gerade auf einem kleinen Roadtrip von Perth nach Esperance und zurück! Momentan bin ich in Margaret River, einem kleinen Städtchen im Süden Westaustraliens, das für guten Wein und perfekte Surferstrände bekannt ist. Die Strände und die Landschaft hier sind wirklich atemberaubend! Auf den Straßen rollen einem Surfer mit Surfbrett unter dem Arm auf Skateboards entgegen, jedes zweite Auto hat ein (mindestens) Surfbrett auf dem Dach und im Meer tummeln sich die Surfer wie Fliegen. An Surferatmosphäre fehlt es hier nicht!




Eine der schönsten Straßen ist die Cave Road, die sich die Küste von Yallingup bis nach Augusta im Süden entlang schlängelt. Man fährt hier aber nicht direkt am Meer entlang, sondern durch Wälder und Wiesen, die weiter südlich in Weinfelder über gehen.
 


Immer wieder führen kleine Straßen zu weißen, manchmal Menschenleeren Sandstränden, wo sich im Meer blaue Wellenberge türmen und perfekt brechen, was das Surferherz höher schlagen lässt. Surferitis nennt sich das! Ich habe mich auch schon angesteckt: seit gestern mache ich einen Surfkurs bei einer kleinen Surfschule von Margaret River (120$ für 3 Tage je zwei Stunden, mit kompletter Ausrüstung) und siehe da- ich war schon ein paar Mal auf dem Brett gestanden! Ich überlege nun ernsthaft mir ein Surfbrett zu kaufen! Gebraucht kosten die etwa 200$ und wenn man Glück hat kann man es danach wieder verkaufen. Warum also nicht? :)


Meine Hauptbeschäftigung war hier in den letzten Tagen von Strand zu Strand zu fahren und mit einem Kaffee in der Hand gechillt in meinem Van zu sitzen und die Surfer zu beobachten. Da kann ich Stunden lang sitzen! Die Küste hier ist wirklich wunderschön! Eine satt grüne Buschlandschaft die über graue Felsen in blau-türkises Meer über geht, das im Sonnenlicht wie verrückt glitzert. Am Besten gefallen mir der Redgate Beach, an dem auch der Surfkurs statt findet, die Strände von Prevelly und der South Point, der aber eher was für Surfprofis ist.

Es gibt hier zahlreiche Campingplätze, doch die günstigste Variante ist wohl der Boranup-, oder der Conto Campground im Cape Leuwin Nationalpark, nicht weit von Margaret River entfernt. Dafür zahlt man zwischen 7,50$-10$ die Nacht (wenn ein Ranger vorbei kommt ;-). Schlafen tut man hier unter Eukalyptusbäumen, das Handy hat keinen Empfang (auch mal gut) und die Kängurus hüpfen in der Dämmerung zwischen den Zelten herum. In etwa zehn Minuten ist man zur Küste gelaufen und von den hoch gelegenen Felsen bietet sich ein 5-Sterne Blick auf die Bucht. Toiletten und fließend Wasser gibt es, aber keine Duschen! Doch die gibt es dafür 100fach am Strand, oder man hat eine Campingdusche dabei.
Margaret River selbst ist auch ganz nett. Hier gibt es alles was man braucht, Supermärkte wie Coles oder IGA und viele Surfshops.
Surfen, guten Wein trinken, relaxen! Ich freu mich auf die nächsten Tage:-)
Steht ihr auch so auf die Surferatmosphäre?
Habt ihr euch auch schon Mal auf dem Brett probiert?

7. Januar 2014

Hoch über den Wolken-Burj Khalifa {Dubai}


Der Burj Khalifa ist der höchste Turm der Welt. Er ist das Wahrzeichen Dubais und ein Besuch der Aussichtsplatform "At the Top" sollte bei einem Trip nach Dubai auf keinen Fall fehlen. Wie ihr in meinem Travelguide über Dubai ja vor ein paar Monaten bereits lesen konntet, bin ich nicht gerade der größte Fan Dubais. Dubai wirkt auf mich wie eine Touristenhochburg mit unendlich vielen Hotels und Touristenattraktionen bei denen die Kultur etwas auf der Strecke bleibt. Doch für einen kurzen Stop-Over eignet sich Dubai perfekt. An ca. zwei bis drei Tagen hat man meiner Meinung nach das Wichtigste gesehen. Der Burj Khalifa war mein persönliches Highlight in Dubai!
Für einen Besuch des Burj Khalifa zahlt man etwa 25€. Am Besten bucht man die Tickets mindestens eine Woche vorher schon im Internet, dann spart man sich lästiges anstehen. Aber Achtung: Anstehen muss man letztendlich dann noch ein zweites Mal, wenn man seine Tickets vorzeigt (etwa eine halbe Stunde). Nach langem Warten wird man dann Grüppchenweise in die Aufzüge nach oben gesteckt und fährt mit einer Affengeschwindigkeit innerhalb von Sekunden bis ins 124. Stockwerk. 
Oben angekommen bietet sich dann ein wundervoller Ausblick- vorausgesetzt das Wetter ist gut. Denn wenn es sehr wolkig ist, kann es sein das man nur auf eine Wolkendecke hinunter blickt!

Mit einer Art Fernglas mit Bildschirm kann man kostenlos in verschiedenste Richtungen blicken. Auf dem Bildschirm sieht man dann Fotos von der jeweiligen Blickrichtung bei Nacht oder bei Tag. Wichtige Gebäude, Strände, oder Inselchen sind auf dem Bildschirm auch beschriftet, sodass man immer weiß was man gerade sieht.
Man hat einen fantastischen Blick auf ganz Dubai. Wenn man will kann man sich auch einfach mal kurz an eines der großen Fenster setzen und den Ausblick genießen. Vom Burj Khalifa aus kann man von oben in verschiedenste Hotelkomplexe ein Blick hineinwerfen, sieht die vielen "kleinen" Skyscraper von oben und kann die Spielzeugautos auf den Highways zählen.

 
Wieder unten angekommen bin ich etwas um den Dubai Fountain unterhalb des Burj Khalifas herumgelaufen. Hier schaut alles einfach so perfekt aus- wie in einem Computerspiel mit guter Grafik! Abends ab 18:00 tanzen dann Wasserfontänen zu lauter, aus Lautsprechern tönender Musik. Mit der Skyline im Hintergrund und dem leicht schummrigen Licht entsteht eine Wahnsinns Atmosphäre. Einen tollen Blick auf den "Dancing Fountain" hat man im Waafi Gourmet Restaurant direkt vor der Dubai Mall. Hier kann man während der Show lecker Essen, einen Cocktail genießen, oder gemütlich Wasserpfeife rauchen. Und es ist auch nicht übertrieben teuer!
Warst du schon mal in Dubai? Was war dein Highlight?
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