24. Mai 2014

6 Things to do in Ubud {Bali}

Inmitten von sattgrünen Reisfeldern liegt das kleine balinesische Städtchen Ubud, in dem vor Allem die balinesische Kultur und Kunst eine große Rolle spielt. Viele planen für die Stadt ein bis zwei Tage ein, aber die meisten bleiben letztendlich länger, weil es dort einfach so viel zu sehen und zu entdecken gibt. Und genau so ging es mir auch. Aus zwei Tagen wurden fünf! Ubud ist ein kleiner Hippieort mit Yoga Retreats, Meditationcamps, Heilern die auf alternative Medizin schwören, Organic Food und Mamas mit Dreads und Tattoos. Ubud war für mich eine der interessantesten Orte auf Bali und ich freue mich meine Highlights von Ubud nun mit euch zu teilen!

1) Wandere durch die Reisfelder!
Die Reisfelder sind wohl eines der Top Highlights in Ubud. Grün, Grüner, am Grünsten! Kleine Wege führen etwas hinter dem Ubud Palace durch die sattgrünen Reisfelder, vorbei an Einheimischen die dir  frische Kokosnüsse von der Palme vor deiner Nase andrehen wollen, vorbei an gackernden Hühnern und vorbei an einem kleinen Bach in dem sich die Reisfeldarbeiter erfrischen. Am Besten eine Pause in einem lokalen Warung einlegen und sich mit einer guten Portion Nasi Goreng stärken oder ein kaltes Bintang trinken. Wer auf Organic Food steht kann im bekannten "Sari Organic" Restaurant etwas bestellen. Mir hat es dort allerdings überhaupt nicht geschmeckt und das leider bei für Balinesische Verhältnisse einen sehr hohen Preis.

2) Lass dich verwöhnen!
In Ubud gibt es Massagen schon ab 2 Euro. Für ein zwei stündiges Spa-Package inklusive Ganzkörpermassage, Ganzkörper Peeling+Maske und Blumenbad habe ich gerade mal 15 Euro gezahlt! Das ist sogar für Backpacker ein sehr erschwinglicher Preis und warum nicht mal richtig entspannen und sich wie Cleopatra fühlen? Auch einen Frisörbesuch kann ich empfehlen. Viel günstiger als in Deutschland und man bekommt sogar eine Nacken- und Kopfmassage umsonst dazu :-)

3) Besuche den Markt!
"Cheap, cheap", "Massaaaaage", "Weed, Weed", "Morning Price"… Auf den Markt spielt sich das Leben ab! Dort gibt es viele Souvenirs, wie Sarongs, Kunst oder Schmuck für Touristen zu kaufen. Der Markt ist teilweise auch in den Häusern auf zwei Stockwerke verteilt. Umso weiter man sich vom Ubud Palace entfernt desto einheimischer wird der Markt. Auf einmal werden Blumen für die Opfergaben verkauft, viel frisches Obst oder getrocknete Fische (beim vorbeilaufen am Besten auf Mundatmung umschalten) und frische gut duftende Gewürze. Auch wenn man nicht vor hat seien Geldbeutel zu zücken lohnt sich ein Besuch- am Besten am Morgen!

4) Probiere dich in Yoga
Ich hatte in Ubud die erste Yogastunde meines Lebens. Viele Menschen pilgern nach Ubud um hier Yoga zu machen. Also habe ich es auch mal probiert! Die Yogaklasse war ausgebucht und neben den Profis, die auch teilnahmen fühlte ich mich wie ein Clown ohne Gleichgewicht. Yoga ist super anstrengend! Das mich diese langsamen Bewegungen zum Schwitzen bringen hätte ich nicht gedacht.  Es war eine tolle Erfahrung und ich habe den Morgen mit einer kleinen Runde Sport begonnen- fit in den Tag! Ohmmmmmmmmmmm


5) Beglücke kleine Äffchen im Monkey Forest mit Bananen
Der Monkey Forest ist eigentlich nur ein kleines schönes Wäldchen durch den Wege führen und in dem man kleine Tempel umgeben von Urwald findet. Das besondere hier? Affen. Affen auf Bäumen, Affen auf dem Weg, Affen auf Menschen und Affen an deiner Tasche! Am Eingang kann man Bananen kaufen und die Affen damit füttern. Oft klettern sie dann auf die Menschen. Viele finden das total süß. Ist es auch! Nur wenn man Pech hat ziehen sie an deinen Haaren, klauen dir deine Sonnenbrille oder beißen dich im schlimmsten Fall. Ja, ich muss zugeben, ich habe sehr Respekt vor den süßen Tierchen! Ich fand es toll sie einfach nur zu beobachten. Vor Allem die süßen Babyäffchen mit ihren großen Augen. 

6) Schau dir die balinesischen Tänze an!
In Ubud findet man so viel Kultur wie in kaum einem anderen balinesischen Städtchen. Bekannte balinesische Tänze sind der Legon-Tanz mit typischer Gamelanmusik, oder der Kecac und Feuertanz!  Die wohl schönste Bühne für den Legontanz findet man im Ubud Palace. Die Tänze werden meistens Abends gegen 7:30 Uhr aufgeführt und kosten etwa 5 Euro pro Person. Ich habe mir beide Tänze angesehen und mir hat der Legon Tanz besser gefallen! Sehenswert sind jedoch beide. Ich liebe die Kostüme der Tänzerinnen!
Falls ihr noch mehr Inspiration braucht, meldet euch einfach bei mir. Mir fällt bestimmt noch etwas ein!

17. Mai 2014

Erste Eindrücke von Bali


Hallo ihr Lieben!
Ich melde mich mal wieder! Diesmal von den paradiesischen Gili Inseln nicht weit weg von Bali. Die letzten Tage habe ich meinen "Advanced Diver" gemacht und war so gut wie den ganzen Tag tauchen. Doch jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden ein paar Eindrücke von Bali mit euch zu teilen. 
Bali ist wirklich schön. Wir haben ein paar Tage in Kuta verbracht. Dort ist es sehr chaotisch, lebendig und touristisch, aber etwas abseits des Trubels gibt es nette Strandbars und erste Klasse Surferwellen. Zu Beginn dachte ich- "Ohje, Kuta ist mir zu touristisch", doch im Endeffekt bin ich froh das ich dort war.
Ein paar Tage waren wir dann noch in dem kleinen Surferörtchen Canggu und ein paar Tage in Ubud. Wir haben uns immer wieder mal ein Moped geliehen und sind damit zu verschiedenen Tempeln, zu Stränden oder zum Mount Batur gefahren. Bali hat für mich eine ganz besondere Atmosphäre. Gechillt sitze ich auf meinem Moped und fahre vorbei an den sattgrünen Reisfeldern, wo man viele Einheimische mit den typischen asiatischen Hüten arbeiten sieht, vorbei an Tempeln bei denen einen Räucherstäbchenduft entgegen kommt, vorbei an bunten Obstständen und vorbei an gut dampfenden Garküchen. Überall auf der Straße, vor den Häusern liegen kleine bunte Opfergaben in einer Art Palmenblätterschüssel. Am ersten Tag war ich mir dessen nicht bewusst und habe doch mal gleich aus Versehen ein paar davon weggekickt (Uups). Zum Frühstück gab es hier meist super leckere Bananapancakes und Abends ging es auf die Märkte für einen Teller Chickencurry oder "Gado Gado" und zum Nachtisch gebackene Banane. Und toi, toi, toi- noch meldet sich bei mir kein "Bali belly":-)
Hier also mal ein paar erste Bilder von der ersten Woche auf Bali! 
Ich muss jetzt leider ganz dringend auf meinem Balkon in mitten eines Palmengartens gechillt in meiner Hängematte meinen Bananasmoothie leer trinken!
Von daher, bis bald!














9. Mai 2014

Mit Wahlhaien schwimmen {Australien}


"Go, go, go!" ruft Christine. Wir halten die Taucherbrille mit einer Hand fest, machen einen Schritt mit unseren Schwimmflossen an den Füßen und landen im Wasser irgendwo im Ozean. Das Wasser ist hier vielleicht 20 Meter tief, oder tiefer. Den Meeresboden kann man nur erahnen. Aber das Meer ist hier sehr klar und heute ist es zum Glück auch nicht so wellig. Alle glubschen mit den Augen durch ihre Taucherbrillen und suchen nach ihm. Auch ich suche leicht panisch nach ihm. Vielleicht ist er auf Einmal direkt vor mir und saugt mich in sein riesiges Maul. Christine hält ihren Arm hoch und zeigt in welche Richtung er schwimmt. Und da ist er. Ein Walhai.



Walhaie sind die größten Fische unseres Planeten. Sie werden bis zu 13 Meter lang (man munkelt es gibt auch größere), wiegen so viel wie fünf Autos oder mehr und können bis zu hundert Jahre alt werden. Sie sind im Gegensatz zu ihren Namensvettern, den anderen Haien, keine gefährlichen Räuber, sondern essen hauptsächlich Plankton, das sie mit ihren Kiemen aus dem Wasser filtern. Jedes Jahr zwischen April und Oktober schwimmen sie an der Australischen Westküste, bei dem bekannten "Ningaloo Reef" vorbei.
Scheinbar ohne große Anstrengung gleitet dieser riesige Fisch leise durch das Wasser. Nur etwa drei Meter trennen mich von dem ca. 8 Meter langen Riesen. Ich komme mir vor wie ein kleiner Schnorchelzwerg. Vorne am Maul des Wahlhaies schwimmen, scheinbar ohne Angst von ihm gegessen zu werden, ein paar kleine gelbe Fischchen.
Und schon ist dieser ruhige Moment des Staunens vorbei. "Swim!" schreit Christine mit ihrer Schnorchel-im-Mund-Stimme und wir alle (außer mir noch neun andere Schnorchler) paddeln mit unseren Schwimmflossen was das Zeug hält. Wer zu langsam ist sieht nur Blubberbläschen. Es ist schwer mit dem Walhai mit zuhalten.  Dabei schwimmt er nur etwa 3-5 km/h schnell. Früher oder später gewinnt der Walhai dieses kleine Wettschwimmen und man sieht nur noch einen schwarzen Schatten im unendlichen Blau.
Zurück auf dem Boot erwartet uns ein gedeckter Tisch mit Salaten, Sandwiches und Früchten. Lecker! An diesem Tag sind wir noch etwa sechs weitere Male in das Meer gesprungen und haben die Walhaie immer wieder aus einer anderen Perspektive gesehen. Ein paar Schnorchelrunden am Riff haben wir auch noch eingelegt und sogar einen Riffhai, Kugelfische, ein paar Rochen und viele bunte Fische gesehen. Sogar Nemo hat sich Blicken lassen! Die Korallen sind hier noch total bunt! Man schwimmt hier richtig durch bunte Korallengärten. Ich war schon auf den Malediven schnorcheln, in Ägypten, am Great Barrier Reef…(vielleicht war ich an den falschen Stellen?) aber an so viele bunte Korallen wie dort am "Ningaloo Reef" konnte ich mich nicht erinnern. Ein Must-See für alle Taucher und Schnorchler unter euch!






Praktisches:
In Exmouth, oder an der Coral Bay an der Westküste Australiens gibt es viele Anbieter für Schnorcheln mit Walhaien. Die Preise liegen zwischen 380-395$ pro Person. Die Touren beginnen Morgens gegen 8 Uhr und enden gegen 4 Uhr Nachmittag. In den Touren inbegriffen sind Lunch, Getränke an Board, sowie zwei Schnorchelstopps am Riff und natürlich das Schwimmen mit den Walhaien. Oft ist auch ein Tauchfotograf an Board. Schwimmflossen und Taucherbrillen kann man kostenlos ausleihen. Die Touranbieter haben Flugzeuge mit denen sie Walhaie orten. Hierbei kann man nun entweder Glück oder Pech haben. Für den Fall, dass man keinen Walhai sieht bekommt man den nächsten freien Platz bei der Walhaischnorcheltour kostenlos. Manche Touranbieter verschenken sogar einen drei Jahre gültigen Gutschein für einen erneuten Walschwimmtrip. Es ist wirklich teuer, aber ich kann euch sagen: Diesen Tag werde ich nie vergessen!

3. Mai 2014

Kalbarri Nationalpark {Australien}


Australiens Westen strotzt nur so vor toller Natur. Der Kalbarri Nationalpark befindet sich nur etwa 500km nördlich von der westaustralischen Großstadt Perth. Hier kann man tiefe Schluchten entlanglaufen oder einfach nur den tollen Ausblick genießen. Mein Freund und ich sind mit unserem Campervan von der Stadt Kalbarri aus in den Nationalpark hinein gefahren. Pro Auto zahlt man am Eingang 12$ Eintritt. Zu Beginn sind die Straßen noch geteert. Doch etwa die Hälfte der Strecke (ca. 20 km) ist leider ungeteert und sehr sehr hubbelig und sandig. Das erklärt auch warum die Straße für Campervans nicht empfohlen wird. Aber alles ist machbar! Nach etwa einer Stunde, viel Gewackele, und nur durchschnittlichen 20 km/h sind wir heile am "The Loop" und "Nature's Window" angekommen und wurden mit wunderschönen Ausblicken belohnt (Leider waren wir zur Mittagszeit dort- also kein perfektes Licht für Fotos;-).

Eigentlich wollten wir dann noch zum "Z-Bend", wo sich der Fluss wie ein Z durch die Landschaft schlängelt, etwa 15 km vom Nature's Window entfernt fahren, aber wir hatten keine Lust mehr auf noch mehr Gewackele. Stattdessen haben wir uns noch "Hawk's Head" zu dem wieder eine geteerte Straße führt angesehen.
Fazit: Der Kalbarri Nationalpark ist wirklich sehenswert. Er wurde mir vorher schon von vielen anderen Reisenden empfohlen. Am Besten bleibt man hier mindestens zwei Tage um alles sehen zu können. In der Stadt Kalbarri und herum gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten (Campingplätze, Hotels, Hostels) und auch ein paar nette Strände. Der Nationalpark ist meiner Meinung nach für Naturliebhaber ein Muss! Also nicht verpassen ;-) 

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