28. Oktober 2014

Islandhopping auf den Fijis- Part 2

Bula!
Willkommen zu dem zweiten Teil meiner Fiji-Reise! In meinem letzten Post über die Fijis habe ich euch von der Miniinsel "South Sea Island" bis nach Kuata mitgenommen. Von dem Haischnorcheln auf Kuata habe ich euch ja schon berichtet. Am gleichen Abend fuhren wir dann mit einem kleinen Boot wieder auf die Insel Waya Lailai, denn dort wollten wir den höchsten Fels der Insel erklimmen. Erst ging es auf einem kleinen Pfad durch Regenwald bis wir dann schließlich richtig klettern mussten um weiter nach oben zu kommen. Die Aussicht ganz oben war wirklich toll. Wir konnten bis auf unsere Insel Kuata blicken und konnten die Wellen an den Traumstrand von Waya Lailai platschen sehen. 



Am nächsten Tag hieß es dann good bye Kuata und es ging mit dem "Yasawa Flyer" weiter in Richtung Norden auf die kleine Insel Barefoot Island. Schon vom Boot aus war ich vom Strand begeistert. Als wir dort ankamen erfuhren wir, dass es sogar noch zwei weitere Strände gibt. Alle mit Hängematten zwischen den Palmen und einem netten Hausriff. Zufällig kam ich an ein paar Mitarbeitern vorbei, die gerade ein paar Kokosnüsse gepflückt hatten und im nächsten Moment fand ich mich schlürfend unter einer Palme in einer Hängematte wieder. Am Abend haben wir von der Strandbar aus den rot-orange-rosa gefärbten Himmel bestaunt und ein leckeres 3-Gänge Menü genossen. Nach dem Abendessen gab es dann ein kleines Einsiedlerkrebsrennen- die Reisenden jedes Landes durften sich ihren Champion auswählen. Leider hat unser Deutschlandkrebs nicht gewonnen! 






Am Tag darauf tauchten wir in die Unterwasserwelt von Fiji ein. Ein Tauchgang am Tauchspot "Coralgasm". Die Korallen waren wirklich wunderschön bunt und wir sind auch durch einen der für Fiji typischen Korallentunnel getaucht, jedoch war ich etwas enttäuscht. Die Sicht war mit gerade mal 10 Metern nicht wirklich gut (beim Schnorcheln auf Kuata waren es fast 30 Meter!) und viele tolle Fische haben wir leider auch nicht gesehen. Vielleicht hatten wir aber auch einfach einen schlechten Tag erwischt… Den Rest des Tages haben wir mit chillen und ein bisschen schnorcheln verbracht.


Nach Barefoot Island ging es dann auch schon wieder auf die nächste Insel, Nacula Island. Das Wetter an unserem Ankunftstag war leider nicht sehr gut. Doch das war nicht schlimm, denn auf Nacula Island kann man nicht nur am Strand liegen, sondern auch zu Aussichtspunkten wandern oder es sich in einem kleinen Café gemütlich machen, in dem es leckersten frisch gebackenen Orangenkuchen von einer netten Fijianerin gibt. Am nächsten Morgen war das Wetter wieder besser und wir machten einen kleinen Trip zu einer Höhle die man durchschwimmen muss. Der erste Teil war noch leicht durch eine Treppe begehbar, doch in den anderen Teil der Höhle kam man nur wenn man kurz unter den Felsen durchtauchte. Dort war es dann Stockfinster, aber unser Guide hatte zum Glück eine Taschenlampe dabei. Wieder im hellen angekommen kletterten dann einige die Wand der Höhle hoch und sprangen von den Felsen ins Wasser. Eigentlich dachte ich am Anfang "Nicht schon wieder eine Höhle", doch von dieser war ich wirklich begeistert!


Der nächste Tag war dann auch schon unser letzter auf den Fijis. Doch bevor es wieder auf die Hauptinsel gehen sollte, machten wir noch einen kleinen Schnorchelausflug zu der Blue Lagoon, wo damals der Film "Die blaue Lagune" mit Brooke Shields gedreht wurde. Vor meiner Taucherbrille sah ich nur noch Fisch; wir fanden uns in einer Fischsuppe wieder! Ein paar Stunden später befanden wir uns wieder im "Yasawa Flyer" und es ging zurück Richtung Viti Levu. Doch durch den glücklichen Zufall, dass das Schiff etwas Verspätung hatte, waren wir pünktlich zum Sonnenuntergang wieder bei der Miniinsel South Sea Island und wir konnten den Sonne hinter der Insel untergehen sehen. Ein wunderschöner Abschluss. Wie die Fijianer immer sagen: It's easy to say Bula but it's hard to say good bye…

20. Oktober 2014

Islandhopping auf den Fijis- Part 1

Wie ihr ja vielleicht schon auf unserer Facebookseite oder bei Instagram gesehen habt, war ich letzte Woche auf den Fiji Inseln unterwegs. Die Fijis sind traumhaft und genau so wie ich es mir vorgestellt hatte! Aber wenn ihr dabei an einen Luxusurlaub denkt, der euch ein kleines Vermögen kostet, liegt ihr damit nur zur Hälfte richtig. Auf den Fijis kann man auch Backpacken! Und das vor Allem auf den Mamanuca- und Yasawa Islands, nördlich der Hauptinsel Viti Levu. Die Hostelpreise sind mit um die 60€ pro Nacht zwar etwas teuerer, allerdings sind dabei alle Malzeiten des Tages inbegriffen. Und genau dort, auf der Yasawa und Mamanuca Gruppe werden die Postkartenfotos geschossen- weißer Palmenstrand mit Türkisblauem Meer und einer Kokosnuss. Bula!
Also Backpack auf den Rücken geschnallt und los geht die Reise! Die erste Insel auf der mein Freund und ich zwei Nächte blieben, war South Sea Island. Eine (Mini)kleine Insel, die man innerhalb von zwei Minuten umrundet hat. Hört sich ganz gut an oder? Leider war die Insel aber total von Tagestouristen belagert, sehr künstlich (Palmen waren in einer Art Blumenbeet) und mit Tanzvorführungen, und Lautsprecheransagen wirklich sehr touristisch. Aber abends um fünf waren die Tagestouristen dann alle weg und man hatte die Insel für sich (neben uns noch 4 andere Backpacker+ Staff). Auf der Insel gibt es nur ein Hostel und ich hatte total Glück, denn ich hatte das beste Bett erwischt, in dem ich morgens nur blinzeln musste und ich konnte die Sonne vor der Insel aufgehen sehen.



Am zweiten Tag ging es mit einem Segelschiff "Seaspray" von Insel zu Insel. First stop war die kleine unbewohnte Insel Monuriki auf der damals der Film "Cast Away" mit Tom Hanks gedreht wurde. Hier waren wir vor Allem schnorcheln, während die meisten anderen Touristen am Strand brutzelten. Weiter ging es dann noch in ein einheimisches Dorf, in dem wir unter Anderm bei einer Kavazeremonie mit machen durften. Kava ist eine Wurzel, die zermahlen und dann mit Wasser gemischt wird. Bei einer Zeremonie, muss man erst einmal klatschen, dann Bula (=Hallo) sagen, den Kava, der in einer Kokosnussschale angereicht wird exen und danach dreimal in die Hände klatschen. Der Kava erinnert einwenig an Heilerde, nur das er als lustige Nebenwirkung die Zunge taub macht.
Das Segeln an sich war wirklich toll. Man sah immer wieder wunderschöne Strände an sich vorbeiziehen, so dass man am Ende des Tages nicht mehr wusste welcher denn der schönste war. Und es gab "all you can eat/drink", was natürlich als armer Backpacker auch super war :)










Und dann ging es weiter auf die nächste, etwas nördlicher gelegene Insel Kuata. Begrüßt wurden wir mit Gitarrenusik und Gesang und bekamen eine bunte Blumenkette umgehängt. Auf der Insel gibt es nur ein Resort, das neben Dormrooms auch kleine Hüttchen mit Doppelbetten hat. Eigentlich hatten wir für jede Insel Dormrooms gebucht, doch da wir fast die einzigen Gäste waren bekamen wir eine Hütte für uns. 
Der Tag an dem wir ankamen, war "Fiji Day", ein Feiertag an dem Fiji seine Unabhängigkeit von England feiert. Mit einem kleinen Boot fuhren wir hinüber zur Nachbarinsel Waya Lailai. Zusammen mit der Resortmanagerin liefen wir durch ein einheimisches Dorf (Knie mussten bedeckt sein) und mit den Einheimischen dann weiter zu einem großen Sportplatz. Der Fiji Day wird vor Allem mit Sportwettbewerben, Gesang & Tanz und viiiiel Kava gefeiert. Es wurde Volleyball gespielt, Seilziehen, Kokusnussöffnen und vieles mehr. Dabei traten die Einheimischen und Gäste von Kuata und die von zwei Resorts auf Waya Lailai gegeneinander an. Am Ende hatten wir gewonnen und konnten einen großen Pokal mit zurück auf die Insel nehmen!




Am nächsten Tag fuhren wir mit einem kleinen Boot auf ein Riff auf dem offenen Meer. Mit Haien schnorcheln! Die Haie werden von den Hotels von Waya Lailai angefüttert. Irgendwann schwommen dann vier Haie um uns herum, die allerdings nur etwa eineinhalb Meter groß waren. Ich blieb erstaunlich ruhig! Was mir aber noch besser gefiel, war dass das Meer so klar war, wie ich es noch nie gesehen hatte. Man konnte bestimmt 20 Meter oder weiter sehen und fühlte sich wie in einem Aquarium mit bunten Fischchen und Nemo. Kuata war meine Lieblingsinsel. Es gibt einen Traumstrand mit Hängematten zwischen den Palmen, eigenem Hausriff und meist glasklares türkisblaues Meer. Man konnte sogar ab und zu kleine Riffhaie vom Strand aus im Meer herumschwimmen sehen. Das Essen in dem Resort war unglaublich lecker und man hat sich eher als Gast der Managerin gefühlt denn als Gast eines Hotels.


1. Oktober 2014

Nusa Lembongan- das Bali von Gestern

Nusa Lembongan ist eine kleine Insel südlich von Bali, die bei noch nicht allzu vielen Asientouristen bekannt ist. Der Tourismus ist dort auch schon angekommen, doch viele sagen es sei so wie Bali noch vor 20 Jahren war. Es gibt wunderschöne Traumstrände (im wahrsten Sinne des Wortes: hier gibt es den "Dreambeach"), viele Locals leben noch in einfachen Holzhütten und die bunte Unterwasserwelt, in der gerne auch mal die riesigen Manta Rochen unterwegs sind, lädt zum scuba diving ein.
Wir haben der Insel ganz am Ende unseres Bali Urlaubes einen Besuch abgestattet  und dort die letzten Tage in Asien genossen. Mit einem Moped kann man hier super die Insel erkunden und von Strand zu Strand fahren. Zwischendurch haben wir immer wieder in einem der netten Restaurants und Bars ein Päuschen eingelegt und es uns nochmal richtig gut gehen lassen. Tauchen durfte da natürlich auch nicht fehlen! Für zwei Tauchgänge haben wir ca. 50€ gezahlt- ein kleines Mittagessen war inbegriffen. Erster Stopp war der "Manta Point", ein Tauchspot an dem die riesigen Rochen gerne durch den Ozean schweben. Wir hatten Glück und konnten sie sogar schon vom Boot aus  sehen. Unter Wasser war das Ganze dann aber noch beeindruckender, da man den Größenunterschied von Taucher und Manta  direkt vor Augen hatte. Wahnsinn! Leider gibt es keine tollen Fotos mit den Mantas;-)
Am letzten Tag hatte ich dann leider doch einen "Bali Belly" und sogar etwas Fieber. Dank den lieben Besitzern unseres Homestays , die mir immer wieder einen leckeren  Ingwertee brachten, ging es mir dann aber schnell wieder besser.  Das letzte Bild ist übrigens dort entstanden. Das Homestay war direkt am Strand und wir konnten immer den wunderschönen Sonnenuntergang von unserer Terrasse beobachten. Das nenne ich Luxus!
Wer in Bali ist sollte sich die tollen Strände auf Nusa Lembongan nicht entgehen lassen. Die Überfahrt von Sanur dauert nur knapp eine Stunde!









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