20. Oktober 2014

Islandhopping auf den Fijis- Part 1

Wie ihr ja vielleicht schon auf unserer Facebookseite oder bei Instagram gesehen habt, war ich letzte Woche auf den Fiji Inseln unterwegs. Die Fijis sind traumhaft und genau so wie ich es mir vorgestellt hatte! Aber wenn ihr dabei an einen Luxusurlaub denkt, der euch ein kleines Vermögen kostet, liegt ihr damit nur zur Hälfte richtig. Auf den Fijis kann man auch Backpacken! Und das vor Allem auf den Mamanuca- und Yasawa Islands, nördlich der Hauptinsel Viti Levu. Die Hostelpreise sind mit um die 60€ pro Nacht zwar etwas teuerer, allerdings sind dabei alle Malzeiten des Tages inbegriffen. Und genau dort, auf der Yasawa und Mamanuca Gruppe werden die Postkartenfotos geschossen- weißer Palmenstrand mit Türkisblauem Meer und einer Kokosnuss. Bula!
Also Backpack auf den Rücken geschnallt und los geht die Reise! Die erste Insel auf der mein Freund und ich zwei Nächte blieben, war South Sea Island. Eine (Mini)kleine Insel, die man innerhalb von zwei Minuten umrundet hat. Hört sich ganz gut an oder? Leider war die Insel aber total von Tagestouristen belagert, sehr künstlich (Palmen waren in einer Art Blumenbeet) und mit Tanzvorführungen, und Lautsprecheransagen wirklich sehr touristisch. Aber abends um fünf waren die Tagestouristen dann alle weg und man hatte die Insel für sich (neben uns noch 4 andere Backpacker+ Staff). Auf der Insel gibt es nur ein Hostel und ich hatte total Glück, denn ich hatte das beste Bett erwischt, in dem ich morgens nur blinzeln musste und ich konnte die Sonne vor der Insel aufgehen sehen.



Am zweiten Tag ging es mit einem Segelschiff "Seaspray" von Insel zu Insel. First stop war die kleine unbewohnte Insel Monuriki auf der damals der Film "Cast Away" mit Tom Hanks gedreht wurde. Hier waren wir vor Allem schnorcheln, während die meisten anderen Touristen am Strand brutzelten. Weiter ging es dann noch in ein einheimisches Dorf, in dem wir unter Anderm bei einer Kavazeremonie mit machen durften. Kava ist eine Wurzel, die zermahlen und dann mit Wasser gemischt wird. Bei einer Zeremonie, muss man erst einmal klatschen, dann Bula (=Hallo) sagen, den Kava, der in einer Kokosnussschale angereicht wird exen und danach dreimal in die Hände klatschen. Der Kava erinnert einwenig an Heilerde, nur das er als lustige Nebenwirkung die Zunge taub macht.
Das Segeln an sich war wirklich toll. Man sah immer wieder wunderschöne Strände an sich vorbeiziehen, so dass man am Ende des Tages nicht mehr wusste welcher denn der schönste war. Und es gab "all you can eat/drink", was natürlich als armer Backpacker auch super war :)










Und dann ging es weiter auf die nächste, etwas nördlicher gelegene Insel Kuata. Begrüßt wurden wir mit Gitarrenusik und Gesang und bekamen eine bunte Blumenkette umgehängt. Auf der Insel gibt es nur ein Resort, das neben Dormrooms auch kleine Hüttchen mit Doppelbetten hat. Eigentlich hatten wir für jede Insel Dormrooms gebucht, doch da wir fast die einzigen Gäste waren bekamen wir eine Hütte für uns. 
Der Tag an dem wir ankamen, war "Fiji Day", ein Feiertag an dem Fiji seine Unabhängigkeit von England feiert. Mit einem kleinen Boot fuhren wir hinüber zur Nachbarinsel Waya Lailai. Zusammen mit der Resortmanagerin liefen wir durch ein einheimisches Dorf (Knie mussten bedeckt sein) und mit den Einheimischen dann weiter zu einem großen Sportplatz. Der Fiji Day wird vor Allem mit Sportwettbewerben, Gesang & Tanz und viiiiel Kava gefeiert. Es wurde Volleyball gespielt, Seilziehen, Kokusnussöffnen und vieles mehr. Dabei traten die Einheimischen und Gäste von Kuata und die von zwei Resorts auf Waya Lailai gegeneinander an. Am Ende hatten wir gewonnen und konnten einen großen Pokal mit zurück auf die Insel nehmen!




Am nächsten Tag fuhren wir mit einem kleinen Boot auf ein Riff auf dem offenen Meer. Mit Haien schnorcheln! Die Haie werden von den Hotels von Waya Lailai angefüttert. Irgendwann schwommen dann vier Haie um uns herum, die allerdings nur etwa eineinhalb Meter groß waren. Ich blieb erstaunlich ruhig! Was mir aber noch besser gefiel, war dass das Meer so klar war, wie ich es noch nie gesehen hatte. Man konnte bestimmt 20 Meter oder weiter sehen und fühlte sich wie in einem Aquarium mit bunten Fischchen und Nemo. Kuata war meine Lieblingsinsel. Es gibt einen Traumstrand mit Hängematten zwischen den Palmen, eigenem Hausriff und meist glasklares türkisblaues Meer. Man konnte sogar ab und zu kleine Riffhaie vom Strand aus im Meer herumschwimmen sehen. Das Essen in dem Resort war unglaublich lecker und man hat sich eher als Gast der Managerin gefühlt denn als Gast eines Hotels.


Kommentare:

  1. Wunderschön!! Ich will auch unbedingt mal auf die Fiji-Inseln und schwärme schon lange davon. Das ist wahnsinnig toll, dass ihr auch so viel mit den Einheimischen machen konntet. Ein richtiger Erlebnisurlaub, so wie ich es auch am liebsten mag! :) die Bilder sind toll!

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  2. Wow! Das klingt ja wirklich unheimlich schön! Ich könnte stundenlang hier deine Geschichten lesen, einfach toll :)

    Liebe Grüße, Elisa von http://wewillconfess.blogspot.de/

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  3. Traumhafte Bilder! Ich beneide euch für eure vielen wunderschönen Urlaubsziele!
    Viele Grüße, Jana

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  4. das sieht nach so viel leben aus! tolle bilder :)
    liebste grüße,
    maze

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  5. Bula! Wie immer ein Traum. Eure Bilder entführen mich immer in andere Welten.

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