20. Mai 2015

Kurzurlaub am Bosporus {Istanbul- Teil 1}


Hallihallo ihr Lieben!
Vor ein paar Wochen war ich das erste Mal im schönen Istanbul- der einzigen Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten liegt. In Istanbul herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Die Menschen drängen sich durch die kleinen Geschäftsgassen, schieben ihre Waren mit Schubkarren den Berg hoch und immer wieder sieht man jemanden mit einem Tablett mit Teegläsern vorbeihuschen. Istanbul ist eine Stadt, die man schwer mit anderen vergleichen kann- sie ist total einzigartig.
Die Blaue Moschee und die Hagia Sophia zählen zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt. Und das nicht ohne Grund! Die Kuppeln der Blauen Moschee sind mit blau-weiß-roten Fließen besetzt und durch die vielen bunt verzierten Fenster leuchtet das Tageslicht hinein. Mit ihren sechs Minaretten ist sie unter den Moscheen der isamlischen Welt etwas ganz besonderes und echt super schön!
Nur ein paar hundert Meter von der Blauen Moschee entfernt steht die Hagia Sophia. Sie ist eine ehemalige byzantinische Kirche und wurde im 15. Jahrhundert durch die Osmanen zu einer Moschee. Mittlerweile ist sie ein Museum. Durch die Osmanen wurden christliche Malereien und Mosaike durch Putz verdeckt- doch diese wurden nun teilweise wieder freigelegt und liefern so einen Eindruck, wie die Kirche vor mehreren hundert Jahren mal ausgesehen haben muss.






Von den Moscheen aus läuft man etwa zwanzig Minuten zur Galatabrücke am Bosporus. Das ist wieder ein klassisches Beispiel dafür, dass der Weg das Ziel ist. Man läuft durch die Geschäftsstraßen, die doch eher asiatisch als europäisch wirken. Sie vermittlen einen tollen Eindruck, wie die Stadt abseits des Tourismus aussieht. Die Geschäfte sind dabei thematisch geordnet. So reihen sich viele Brautgeschäfte, Stoffgeschäfte, oder Läden für Küchengeräte aneinander.
Am Bosporus angekommen kann man erstmal wieder richtig durchatmen. Seemöven fliegen herum, es werden Simits, kleine Sesamkringel, verkauft und Angler versuchen auf der Galatabrücke ihr Glück. Ich mache eine einstündige Bootsfahrt den Bosporus hinunter bis zur Europabrücke und wieder zurück. Der Wind weht, es ist beinahe etwas frisch und neben dem Schiff tauchen Delfine auf. Zum Glück gibt es, wie fast überall in Istanbul, heißen Tee an Board. Mit meinem wärmenden Teeglas in der Hand schaue ich auf die vorbeiziehenden Häuser und beobachte den Schiffsverkehr auf dem großen weiten Bosporus.








Wieder an Land mache ich mich auf zum Taksim Platz. Das Gedränge auf den Straßen ist groß. Unterwegs esse ich im 5.Kat, einem tollen Restaurant mit Blick auf den Bosporus zu Mittag. Leider ist die erhoffte Dachterasse wegen Bauarbeiten gerade gesperrt. Nach der Stärkung geht es wieder rein ins Gedränge der größten Einkaufsstraße Istanbuls, der Istiklal Caddesi. Und zwischen all den Menschen drängt sich eine kleine rote Straßenbahn hindurch. Da ist man dann wohl zu Fuß schneller ;-)


Den Abend lasse ich in der Bar 360 mit Blick auf den Bosporus und die Stadt ausklingen. An meinem Mojito schlürfend sehe ich wie sich ein orangener Schleiher über Isanbul legt und die Nacht einleutet. Ich kann den nächsten Tag kaum erwarten!

*Mit diesem Blog Post nehme ich am CityBlogAward von Only-apartments, Vueling und Travel on Toast teil
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...